|
Als Hibakusha (jap. 被爆者 (die Späten), explosionsgeschädigte Personen) werden in Japan die heute noch lebenden, etwa 340.000 Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 bezeichnet.
Da die Strahlenkrankheit anfangs als ansteckend galt, wurden Hibakusha in der Nachkriegszeit, hauptsächlich aufgrund mangelnden Wissens über die tatsächlichen Spätfolgen radioaktiver Verstrahlung, gesellschaftlich diskriminiert. Sogar zu Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es immer noch Hibakusha-Neuregistrierungen, da manche Betroffenen erst jetzt mit ihrer persönlichen Geschichte an die Öffentlichkeit gehen. |