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Der Erste Japanisch-Chinesische Krieg fand vom 1. August 1894 bis in den April 1895 statt.
Wegen Streitigkeiten um den politischen Status Koreas kam es 1894 zum Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg. Die offizielle Kriegserklärung erfolgte am 1. August 1894 durch das Kaiserreich China, nachdem Japan den Königspalast in Seoul in seine Gewalt gebracht hatte.
Die modern ausgerüstete und gut ausgebildete japanische Armee besiegte die Chinesen in einer Serie von Kämpfen rund um Seoul und Pyongyang. Ein Grossteil der chinesischen Flotte wurde zerstört und die japanischen Truppen drängten weiter in Nord-Ost China (alt: Mandschurei).
Nach dieser anhaltenden Niederlage unterzeichnete China im April 1895 den Vertrag von Shimonoseki.
Die Niederlage Chinas zeigte deutlich die Schwächen der veralteten kaiserlichen chinesischen Armee auf. Daraufhin wurden in China die Stimmen nach einer Beschleunigung des Modernisierungsprozesses immer lauter. Nach Kriegsende wurde Taiwan eine Kolonie Japans, Korea ein offiziell unabhängiger Staat, jedoch faktisch abhängig von Japan und schliesslich 1910 nach der Annexion durch Japan Kolonie. |